Breaking Bad Staffel 5

Wie schon im letz­ten Jahr bespre­che ich die aktu­el­len Fol­gen Brea­king Bad auf NEGATIV, deren neue Seite am Sams­tag online ging. Die­sen Post werde ich in regel­mä­ßi­gen Abstän­den upda­ten und die jeweils aktu­elle Folge hin­zu­fü­gen. Viel Spaß.

Gesamt­über­sicht aller bespro­che­nen Episoden:

Brea­king Bad — Staf­fel 5 

Heisenbergs Hat

Wal­ter White und Heisenberg

 

Was ich so mache

Manch­mal hätte ich gerne weni­ger Ent­schei­dungs­frei­heit. Jeman­den, der stän­dig hin­ter mir steht und sagt: “Wirk­lich? Drei alte Fol­gen Curb Your Enthu­si­asm sind noch nicht genug? Schreib doch lie­ber was.” oder “Mach sofort Face­book aus, du fet­ter, fau­ler Sack”. Da es so jeman­den aber lei­der nicht gibt, muss der Antrieb aus mir selbst her­aus kom­men — und das ist im All­tag mehr als schwer. Nach­dem ich zehn Stun­den aus dem Haus war, habe ich keine Lust den Twitter-Brotkrumen zu fol­gen, die zum Fei­er­abend in meine Time­line gespült wer­den (Die­ses Bild ist mehr als ver­korkst, aber egal). Dis­kus­sio­nen, denen ich frü­her selbst­ver­ständ­lich nach­ge­gan­gen wäre, inter­es­sie­ren mich nicht mehr — beson­ders im Games-Bereich. Irgend­wann, wenn man genug gele­sen hat, kommt man am ande­ren Ende des Möbi­us­bands des Spie­le­jour­na­lis­mus raus, hat vie­les schon gehört, so viele Texte schon in ande­rer Form gele­sen und keine Lust mehr, die x-te Apo­lo­gie, warum Games jetzt Kunst oder in der Mitte der Gesell­schaft sind, zu lesen. Von allem, was ich so mit­be­komme, ist mir Super­le­vel noch immer am sym­pa­thischs­ten. Ich liebe vor allen Din­gen Fabus Posts ohne gro­ßes Geschwa­fel: Hier ein Trai­ler, hier ein hüb­sches Bild mit dem Link zu dem Spiel. Mal ganz davon abge­se­hen, dass sich die Seite durch die per­so­nel­len Erwei­te­run­gen der letz­ten Monate (Den­nis Kogel, Sebas­tian Standke, Chris­tof Zur­sch­mit­ten) zum bes­ten Anlauf­punkt für deut­schen Spie­le­jour­na­lis­mus gemau­sert hat. Ich schweife ab.

Ich wollte die­ses erste halbe Jahr eigent­lich nut­zen, um meine Bache­l­or­ar­beit zu schrei­ben und habe mich zu Jah­res­be­ginn von eini­gen Bal­last getrennt, nur um die­ses Ziel zu errei­chen. Ein hal­bes Jahr spä­ter habe ich immer noch kein Thema, so kann’s gehen.

Eine ent­schei­dende Wen­dung hat auch NEGATIV durch­ge­macht . Seit einem Monat pau­sie­ren wir und restruk­tu­rie­ren uns. Wer bit­tere Wahr­hei­ten über das Schrei­ben im und fürs Netz erfah­ren will, sollte sich unbe­dingt Ciprian Davids Post durch­le­sen. Seit dem 1. Juni arbei­ten wir auch an einer neuen Seite, die von mir “pro­gram­miert” wird. Es wird sehr anders, so viel kann ich schon mal verraten.

Wenn ich nicht Twit­ter­dis­kus­sio­nen hin­ter­her­hinke und die neue Seite pro­gram­miere, lese ich momen­tan sehr viel. Auch die­ses Thema ist eigent­lich einen eige­nen Post wert. Seit Novem­ber benutze ich die fan­tas­ti­sche Seite Goodre­ads, um mein Lese­ver­hal­ten für mich per­sön­lich fest­zu­hal­ten. Beson­ders die Rea­ding Chal­lenge hat es mir ange­tan. Mein Ziel für die­ses Jahr ist es, 70 Bücher zu lesen. 31 hab ich schon geschafft (na gut, es sind auch ein paar Comi­cbände dabei). Beson­ders toll an Goodre­ads ist, dass man sich in der Welt der Bücher kom­plett ver­lie­ren kann. Ich sehe, was meine Freunde lesen, sehe mir ihre Pro­file an, durch­stö­bere ihre Favo­ri­ten­liste und habe dabei schon mehr als einen Zufalls­fund gemacht.

Warum habe ich dann so lange nichts geschrie­ben? Ich hatte in die­sem hal­ben Jahr sehr häu­fig den nega­tivs­ten und unge­sün­des­ten jour­na­lis­ti­schen Impuls, den man haben kann: Wen interessiert’s? Wen inter­es­siert meine Mei­nung zu Dia­blo 3 oder den Enden von Mass Effect 3 oder meine Mei­nung zum furcht­ba­ren Hitman-Trailer. Ich kann nicht sagen, ob ich selbst keine Ideen für ori­gi­nelle Arti­kel hatte oder ob, ich ein­fach keine Lust hatte, mich lang genug damit zu beschäf­ti­gen. Oft hatte ich gehofft, dass die Ideen nur kämen, wenn ich noch mehr lesen würde, aber das Gegen­teil war der Fall: Ich emp­fand und emp­finde mich immer mehr als Tou­ris­ten von guten Ideen, jemand der sie bestaunt, mit offe­nem Mund vor ihnen steht, aber selbst nicht fähig ist, etwas eige­nes zu schaf­fen. Viel­leicht hat es auch mit der Bache­l­or­blo­ckade zu tun, dass ich so lange keine Idee für einen Text hatte.

Ein lee­res Ver­spre­chen zum Schluss: Ich ver­su­che in den nächs­ten Wochen ein­fach drauf­los zu schrei­ben, ganz egal, ob ich eine gute Idee habe oder nicht. Oder viel­leicht guck ich doch ein paar alte Fol­gen Brea­king Bad?

Linkschleuder 12. April

Linkschleuder

Linkschleuder 18. März

Linkschleuder 10. März

SEO-Poesie: Erlkönig Gedicht Interpretation

Wer rei­tet so spät durch Nacht und Nebel?
Es ist der Vater Kind Kur;
Er hat den Kna­ben wohl in dem Armor­ga­mes,
Erek­tion faßt ihn sicher, er hält ihn war­mer Kar­tof­fel­sa­lat.

Mein Sohn ist schwul, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Vater, du den Erl­kö­nig Gedicht?
Den Erlen­kö­nig mit Kron und Schw­ei­freim Bei­spiel? -
Mein Sohn kifft, es ist ein Nebelstreif. -

Du Lie­bes­kind Taschen, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele online spiel ich mit dir;
Manch bunte Blu­men sind an dem Strand­ho­tel Glücks­burg,
Meine Mut­ter hat manch gül­den Gewand­haus Leip­zig.”

Mein Vater, mein Vater ist ein Außer­ir­di­scher, und hörest du nicht,
Was Erlen­kö­nig mir leise ver­spricht syn­onym? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind will kei­nen Alko­hol;
In dür­ren Blät­tern säu­selt Bedeu­tung der Wind. -

Willst, fei­ner Knabe, du mit mir gehen ja nein?
Meine Töch­ter sol­len dich war­ten auf Godot schön;
Meine Töch­ter füh­ren sie chkdsk aus den nächt­li­chen Reihn
Und wie­gen und tan­zen und sin­gen mit Dino dich ein.”

Mein Vater, mein Vater war ein Wan­ders­mann, und siehst du nicht dort
Erl­kö­nigs Töch­ter­ver­si­che­rung am düs­tern Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn wird 18, ich seh es genau:
Es schei­nen die alten Wei­den so grau blau Höhr. -

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestal­tungs­ideen;
Und bist du nicht wil­lig Mühlau, so brauch ich Gewal­ten­tei­lung Def­in­tion.“
Mein Vater, mein Vater seine Frau und ich, jetzt faßt er mich an!
Erl­kö­nig auto hat mir ein Leids getan! -

Dem Vater grauset’s, er rei­tet für Deutsch­land geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind Hör­ge­räte,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not Recht­schrei­bung;
In sei­nen Armen Kas­sel das Kind war tot.

johann wolf­gang von goe­the gedichte